Hillary wird’s… es sei denn…

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Rote Tulpen vorm Weißen Haus, rot (die Farbe der Republikaner) wird sich hinter dem Zaun wohl nicht durchsetzen.

Besuch bei Brookings. The Brookings Institution, einer der ältesten Think Tanks der USA. Hintergrundgespräch mit Molly Reynolds, sie ist Expertin für Innenpolitik – und was sie the off the record sagt, sagt sie auch on the record: der nächste Präsident ist eine Präsidentin – und die heißt Hillary Clinton. Nur zwei Dinge könnten das Spiel ihrer Einschätzung nach nochmal komplett umdrehen. Ein massiver Terroranschlag auf die Vereinigten Staaten. Oder ein rapider wirtschaftlicher Absturz der USA.

Dass Bernie Sanders Clinton die Nominierung noch nehmen kann, glaubt Molly Reynolds nicht – er müsste dafür jetzt auf jeden Fall die wichtigen nächsten Vorwahlen in New York gewinnen. Danach sieht es den Umfragen zufolge nicht aus.

Dass die Republikaner im November das Rennen machen, glaubt sie auch nicht, ganz egal, wer  ob Donald Trump oder Ted Cruz oder ein noch unbekannter Dritter – sich dort am Ende durchsetzt. Weil die Partei so oder so tief zerstritten aus den conventions herausgehen wird. Und generell, sagt Reynolds, haben die Republikaner schon seit Jahren ein “coordination problem”  – für die Frage, ob dass angesichts des Tea-Party-Aufstiegs nicht ein ziemlicher Euphemismus ist, kriege ich ein breites Grinsen.

Auf die Frage, ob sie glaubt, dass das amerikanische politische System einen Präsidenten Donald Trump überleben würde, bekomme ich von Molly Reynolds vor allem Optimismus, vielleicht ja auch ein bisschen Zweckoptimismus:

 

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